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Altersarmut muss nicht sein – rechtzeitig vorbeugen bewahrt vor der Rentenlücke

Besonders Frauen sind von Altersarmut bedroht. Wer nicht schon rechtzeitig und in jüngeren Jahren an die Rente denkt, dem droht eine Finanzierungslücke im Alter – wie unser Beispiel zeigt. Das muss nicht sein.

Barbara G. ist Rentnerin. 35 Jahre lang arbeitete sie als Grafikerin und hat dabei gut verdient. Dennoch ist sie in die Altersarmut gerutscht und erhält heute 500 Euro Rente. Wie konnte es dazu kommen? Hätte sie durch rechtzeitiges Vorsorgen die Altersarmut vermeiden können? Doch um die Altersvorsorge hatte sie sich zunächst keine Gedanken gemacht. Sie war erfolgreich und konnte sich schöne Dinge leisten. Alles lief gut – bis ihr Hauptkunde absprang. Heute muss Barbara sogar an ihren Hobbys wie dem Lesen oder dem Wintersport sparen.

Vorsorge sollte höhere Priorität haben

So wie Barbara G. damals geht es auch heute vielen jungen Frauen. Cathrin R. ist eine von ihnen. Sie ist 39 Jahre alt, verheiratet und Mutter eines zweieinhalbjährigen Sohnes. Mittlerweile arbeitet sie wieder in Teilzeit im Online-Marketing. Für sie scheint die Rente noch weit weg, und derzeit ist die Investition in die Familie die oberste Priorität. Die Altersvorsorge muss demnach hintenanstehen. Ein Trugschluss, wie ein Rechenbeispiel verdeutlicht.

Rechenbeispiel

Durchschnittliche Einzahlungsdauer in die Rentenkasse: 45 Jahre

Verdienst: Durchschnittsverdienst eines Deutschen 2860 Euro Brutto

Das ergibt eine durchschnittliche monatliche Rente von 1500 Euro.

Quelle: Statista

Finanzierungslücke droht

Diese Parameter zu erfüllen schaffen jedoch nur die Wenigsten, zu oft kommt es zu einer Finanzierungslücke. Auch Cathrin müsste – hochgerechnet bis zum 67. Lebensjahr – von einer Rente von ca. 1.150 Euro leben, was Stand heute mit einer Lücke von 350 Euro einhergehen würde. Das Weniger an finanziellen Mitteln würde große Einschnitte und folglich Einbußen in der Lebensqualität bedeuten. Die steigenden Lebenshaltungskosten und Inflation sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

Systematische Risiken nicht zu vernachlässigen

Neben den persönlichen Herausforderungen des Einzelnen birgt die Rente auch systematische Risiken. Die Lebenserwartung steigt und die Menge der Einzahlenden sinkt. Deutschland leidet unter einem demografischen Wandel, unsere Gesellschaft überaltert. Das Rentensystem ist auf die Konstellation nicht ausgelegt. Das sind die größten Risikogruppen: Cathrin ist sich dieser Risiken bewusst und möchte der Altersarmut vorbeugen, denn sie gehört zu der Risikogruppe der Teilzeitkräfte. Aber auch Langzeitarbeitslose, Minijobber und Alleinerziehende und damit oft Frauen sind überdurchschnittlich häufig von Altersarmut betroffen.

Rechtzeitig vorsorgen– Versorgungslücke mindern

Trotz des geringen Spielraums zum Sparen möchte Cathrin 100 Euro im Monat für ihre Altersvorsorge aufwenden. Wenn sie jetzt, mit 39 Jahren, beginnt vorzusorgen und bis zum Rentenbeginn von 67 Jahren einzahlt, kann sie je nach Tarif der Versicherung mit einer Zusatzrente von ca. 200 Euro monatlich rechnen. Somit hätte sie ihre Versorgungslücke signifikant gemindert. Dies gibt ihr ein sichereres Gefühl für ihren Renteneintritt und trotzdem bleibt auch noch ein wenig Geld übrig, um sich irgendwann Träume, wie einen alten Bulli, zu verwirklichen.

Unsere ExpertInnen rufen Sie sehr gerne dazu an.

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